Ein Gastspiel des Volkstheaters, Wien in Kooperation mit DOSSIER. Uraufführungs-Produktion Regie und Bühne: Calle Fuhr Kostüme: Friederike Wörner Video Art: Lisa Rodlauer Dramaturgie: Matthias Seier Mit: Flo Skrabal: Gerti Drassl Sahel Zarinfard u. a.: Lavinia Nowak Georg Eckelsberger u. a.: Christoph Schüchner Ashwien Sankholkar: Murali Perumal Journalismus als Machtkontrolle. Ein Thriller über die Chefetagen der österreichischen Politik und Wirtschaft. Und leider wahr. Die OMV, der größte Konzern Österreichs, ist ein Erdöl-, Erdgas- und Petrochemiekonzern. Seit 2020 recherchieren die Investigativ-Journalist*innen von DOSSIER zur OMV. Bis dahin hatte der Konzern durch Inserate in den größten Zeitungen Österreichs die kritische Berichterstattung weitgehend im Griff. Doch DOSSIER nimmt keine Werbung an. Und deckt Unglaubliches auf: Postenschacher, Greenwashing, geheime Sponsoringverträge mit Putins Lieblings-Fußballclub, viel Staatsvermögen für den OMV-Chef Rainer Seele ... Die Recherchen werden Thema in parlamentarischen Anfragen, im Ibiza-Ausschuss, auf Klima-Demos und in der OMV-Hauptversammlung. Die New York Times berichtet, die OMV-Aktie stürzt zeitweise ein, der CEO der OMV tritt zurück. Calle Fuhr erzählt von dieser Recherche, von Hintergrundgesprächen in verruchten Wiener Beisln, offenen Schlagabtäuschen zwischen DOSSIER und der OMV, von Drohungen, Klagen und dem Ringen um Transparenz. „Theater als Recherchekrimi. Calle Fuhr bringt den Wirtschaftskrimi spannend und verständlich auf die Bühne. Selten ist Theater so aktuell.“ (Julia Fellerer, ORF)
Nach-Theater: Bar im Hotel Aurora und Restaurant „fino“ (Passerpromenade 38, Meran)
Eintrittspreise: 10,00 bis 28,00 €, Ermäßigungen für Senior*innen ab 65 und Studierende bis 26
Gefördert von: Autonome Provinz Bozen / Abteilung Deutsche Kultur, Stiftung Südtiroler Sparkasse In Zusammenarbeit mit: ÖSF, BMBWF Unterstützt von: rothoblaas